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Auftrag und Aufgabe

Aufgabe der Wichern-Schule gGmbH ist es, Schüler zu unterrichten, die infolge erheblicher Störungen und sozialer Auffälligkeiten in den öffentlichen Schulen nicht entsprechend gefördert werden können. Die Rückführung der Schüler in die öffentliche Schule ist eines der Ziele unserer Schule. Sie versteht sich deshalb als Durchgangsschule.

Der Unterricht zielt auf die Vermittlung schulrelevanter Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten.

Zum Abbau von Lerndefiziten, die sich aus dem gestörten Lern- und Sozialverhalten während des zurückliegenden Bildungs- und Erziehungsprozesses ergeben haben, werden in vielen Lernbereichen individualisierende Fördermaßnahmen angeboten.

Zur Erfüllung ihrer Aufgabe arbeitet die Wichern-Schule gGmbH eng mit den Fachbereichen des Wichernstiftes, d.h. mit den psychiatrischen, psychologischen, sozialpädagogischen und therapeutischen Diensten zusammen.

Für Schüler, die zur Stärkung ihrer Unabhängigkeit und Sicherheit besonderer Hilfen bedürfen, werden therapeutisch orientierte Spiel- und Gesprächsgruppen, therapeutisches Malen, Werken, Musizieren, Psychomotorik etc. angeboten.

Voraussetzung jeglichen erzieherischen Handelns des Lehrers an der Wichern-Schule gGmbH ist seine annehmende Haltung jedem einzelnen Schüler gegenüber, auch wenn er mit Angst, Misstrauen und Aggressionen rechnen muss.

Unsere Schüler haben vielfach eine Schulkarriere hinter sich, die durch erlebte Ablehnung, Schulwechsel, "Schulversagen" usw. geprägt ist.

Ein wichtiges Ziel unserer Arbeit ist, das Selbstwertgefühl der Schüler zu steigern. Die Mitarbeiter/Innen der Schule begegnen den Schülern mit Wertschätzung und Empathie. Der Schulverdrossenheit versuchen wir schülerorientierte Methoden entgegenzusetzen, die Passivität vermeiden und Sinnzusammenhänge deutlich machen.

Je nach Klassenzusammensetzung und Lehrperson werden unterschiedliche Unterrichtsmethoden bevorzugt und entwickelt. Bei den im Folgenden kurz vorgestellten Methoden steht das soziale Lernen mit diesen Zielsetzungen im Vordergrund:

  • Gegenseitige Akzeptanz
  • Fähigkeit zur Verhaltensänderung
  • Wertschätzung der persönlichen Lernfortschritte
  • Verantwortung für eigene Lernprozesse übernehmen
  • allmähliche Verantwortung für sich und andere übernehmen

Ev. luth. Wichernstift e.V.


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